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  • Titel
    Wissenschaftliche Untersuchungen zur Wurzelschwamm-Problematik in Brandenburg
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Eberswalde
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2015
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14039
  • Datensatznummer
    200198942
  • Quelle
  • Abstract
    In den späten 1990er Jahren häuften sich im Süden Brandenburgs Hinweise auf lokale Absterbeerscheinungen in Kiefernjungbeständen. Schon wenige Jahre nach den ersten Durchforstungen traten in zahlreichen Stangenhölzern gruppenweise Ausfälle bzw. markante Infektionsherde sogenannte Sterbelücken auf. Meldungen über derartige Schäden kamen speziell aus Rekultivierungsbereichen des Braunkohlenbergbaus, wo in der so genannten Kiefernzeit zwischen 1975 und 1990 umfangreiche Aufforstungen mit Gemeiner Kiefer (Pinus sylvestris L.) stattgefunden hatten (vgl. Preussner 1998). Erste Wurzelproben von erkrankten Bäumen gelangten aus dem einstigen Tagebau Schlabendorf Nord südwestlich des Autobahndreiecks Spreewald von einer Waldfläche nahe der Ortschaft Groß Beuchow zur Untersuchung nach Eberswalde. Als Ursache der festgestellten Schäden konnte zweifelsfrei Befall durch den Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum sensu lato) diagnostiziert werden (Heinsdorf und Heydeck 1998, Emmrich 2000, Heydeck 2000, Emmrich et al. 2001).