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  • Titel
    Wildäsungsflächen im Rotwildgebiet : Entwicklung zu naturschutzfachlich hochwertigen Wiesengesellschaften
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2014
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200181510
  • Quelle
  • Abstract
    Die Waldwiesen im Wildschutzgebiet Kranichstein sind durch besonders artenreiche und vielfältige Pflanzengemeinschaften geprägt. Der Arteneichtum ist die Folge einer über Jahrhunderte extensiven Nutzungsweise der Wiesen (ein- bis zweischürige Mahd, keine Stickstoffdüngung). Unterschiedliche Standortverhältnisse im Boden, vor allem Basenreichtum und Feuchtegrad, führten zu einem kleinräumigen Wechsel der Pflanzengemeinschaften und damit zu einem Mosaik zeitlich verschiedener Blüh- und Reifephasen der Pflanzen. Der Futterwert liegt dadurch nahezu ganzjährig auf hohem Niveau und erklärt die hohe Äsungsattraktivität dieser Waldwiesen für Schalenwild. Durch die Artenvielfalt finden Rothirsch, Damhirsch und Reh als unterschiedliche Wiederkäuertypen mit verschiedenartigen Ansprüchen an Protein- und Rohfasergehalt [2] ganzjährig Äsung im artenreichen Mosaik der Pflanzengesellschaften.