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  • Titel
    Gehölzverjüngung unter Wildeinfluss in naturnahen Wäldern : Vegetationsökologische Langzeitstudien im WSG Kranichstein
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2014
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200181508
  • Quelle
  • Abstract
    Gehölzentwicklung, Raumnutzung des Schalenwildes und Verbissintensität unterlagen im Untersuchungszeitraum zwischen 1992 und 2000, bei einem gleichbleibenden Frühjahrsbestand von 8 Stück Rot- und Damwild/100 ha Wald (plus schwankender Rehwildzahlen), einer erheblichen Dynamik. Die drei Hauptbaumarten in der Verjüngung, Eiche, Rotbuche und Hainbuche, wurden in den Jahren 1992 und 1993 intensiv beäst:: Nahezu zwei Drittel des Gehölzjungwuchses war am Leittrieb verbissen. 1994 und 1995 sank der Gehölzverbiss als Folge des aufwachsenden Äsungsangebotes auf den Sturmwurfflächen erheblich: Im Winter 1993/94 auf 11 % bzw. auf 3 % im Winter 1994/95, der Sommerverbiss 1994 lag bei minimalen 4 % bzw. 10 % im Sommer 1995. Ab 1996 war dann ein allmählicher Anstieg des Leittriebverbisses wieder zu beobachten (± 20% Winterverbiss und ±30 % Sommerverbiss): Gemessen an den Jahren 1992 und 1993 lag der Leittriebverbiss jedoch noch immer um bis zu 2/3 geringer. Die Raumnutzung der Schalenwildarten hatte sich in die Sturmwurfflächen verschoben.