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  • Titel
    Identifikation und Validierung von Schwellenwerten und limitierenden Ernährungsfaktoren der Fichte unter Anwendung neuer Ernährungskennwerte sowie moderner Regressionsverfahren
  • Paralleltitel
    Identification and validation of thresholds and limiting nutrient factors of Norway spruce by using new nutritional levels and modern regression = Identification et validation des valeurs fluctuantes et des facteurs d'alimentation, limitants de l'epicea par l'utilisation de nouveaux indicateurs de l'alimentation et des procedes modernes de regression
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2013
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200180346
  • Quelle
  • Abstract
    Von Göttlein et al. (2011) wurden auf Basis der umfangreichen Literaturzusammenstellung von van den Burg neue ernährungskundliche Kennwerte für die mitteleuropäischen Hauptbaumarten abgeleitet. Am Beispiel der Baumart Fichte, für welche die Datenbasis der BZE derzeit umfangreichere Auswertungen ermöglicht, wurde versucht mit dem modernen statistischen Verfahren der Boosted Regression Trees Zusammenhänge in der Ernährungs-Bonitäts-Relation aufzudecken. Dies erfolgte sowohl mit dem Ansatz des Liebig’schen Minimummodells (LM), bei welchem nur das jeweils kritischste Nährelement in die Auswertungen einfloss als auch mit dem Modellansatz der multiplen Limitierung (MLM) welches alle Hauptnährelemente berücksichtigte. Zusätzlich zu den Nährelementwerten wurden die Variablen nutzbare Feldkapazität (nFK), Tiefengradient der Basensättigung (TGBS) und Trockenheitsindex (TI) in die Modelle aufgenommen, um so alle wesentlichen Einflussgrößen auf das Baumwachstum in die Modelle zu integrieren. Neben den Variablen nFK und TI stellt sich beim Minimummodell (LM) die Nährstoffverfügbarkeit als wesentliche Einflussgröße heraus, welche im Bereich des latenten Mangels einen deutlichen Bonitätsanstieg bewirkt. Bezieht man alle Nährelemente in die Auswertung mit ein (MLM), so können folgende Aussagen getroffen werden: a) Infolge der hohen Einträge ist Stickstoff kein generell limitierendes Nährelement mehr. b) Der Einfluss von Magnesium wird wahrscheinlich durch Effekte von Kalkung und vom Wasserhaushalt von Kalkstandorten überdeckt. c) Phosphor zeigt eine deutlich limitierende Wirkung mit einer markanten Bonitätsänderung im latenten Mangelbereich. d) Kalium wirkt sich erst bei Gehalten oberhalb des Normalbereichs wachstumsfördernd aus. Diese an einem Beispielsdatensatz zur Fichte erprobten Methoden bieten neue erfolgversprechende Auswertungsmöglichkeiten für den deutschlandweiten BZE II-Datensatz.