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  • Titel
    Vegetation und Waldnutzung im Nordschwarzwald während sechs Jahrtausenden anhand von Profundalkernen aus dem Herrenwieser See
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2012
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5235
  • Datensatznummer
    200177489
  • Quelle
  • Abstract
    Ein Langkern und ein Kurzkern, entnommen aus dem Wald Zentrum des Herrenwieser Sees im Norschwarzwald(8°17'47"Ost, 48°40'09"Nord, 830 über NN) bei einer Wassertiefe von 9m, wurden hochauflösend pollenanalytisch untersucht und mit mehr als 30 C-Daten datiert, um die Landnutzungsgeschichte zu erfassen. Die Untersuchung war Teil eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts zur Untersuchung des menschlichen Eingriffs in die Landschaft von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart anhand von Pollenprofilen aus zentralen Beckensedimenten von acht Karssen. Aufgrund mineralischer Einschwemmungen, angezeigt durch den Rückgang des Glühverlusts und anhand von quantitativen und chronologischen Unterschieden in der Landnutzungsgeschichte der einzelnen Seen kann der menschliche Eingriff, der sich in ihren Sedimenten abzeichnet, als lokales Ereignis bezeichnet werden. Ferntransport von Pollen aus tieferen Lagen kann zwar nicht völlig ausgeschlossen werden, war aber so gering, dass sein Einfluss auf die Pollenspektren vernächlässigbar ist.