Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Neue Tests für Schwarzkiefer-Herkünfte in Bayern im Hinblick auf den Klimawandel
  • Paralleltitel
    New tests of black pine provenances in Bavaria with regard to climate change
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Alfeld
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2011
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200173712
  • Quelle
  • Abstract
    Angesichts des Klimawandels wird darüber diskutiert, welche Baumarten und Herkünfte unter zukünftigen Klimabedingungen in Mitteleuropa angebaut werden können. Eine zentrale Frage der Forschung ist es, die Anpassungsfähigkeit und die Angepasstheit bisher nicht angebauter Baumarten und Herkünfte außerhalb ihres jetzigen Wuchsgebietes zu überprüfen. Eine zur Diskussion stehende Gastbaumart ist die Europäische Schwarzkiefer (Pinus nigra J.F. Arnold), die an trockene Wuchsbedingungen gut angepasst, aber gleichzeitig forstverträglich ist. Im vorliegenden Beitrag werden die Verbreitung und die wichtigsten Eigenschaften der Schwarzkiefer im Hinblick auf klimarelevante Parameter dargestellt. Für einen internationalen Herkunftsversuch wurde Saatgut von Provenienzen aus dem gesamten Verbreitungsgebiet der Schwarzkiefer gesammelt, und es wurden Pflanzen angezogen. In Bayern wurden vier Versuchsflächen auf wärmebegünstigten und trockenen Standorten angelegt, um die Anbaueignung der Herkünfte zu überprüfen. Weitere Versuchsflächen wurden in Brandenburg, Hessen, Österreich und Kroatien eingerichtet. Saat- und Pflanzgut wurde vom Bayerischen Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP) bereitgestellt. Erste Untersuchungen am Saatgut ergaben, dass das Tausendkorngewicht der Herkünfte deutlich variiert. So ist das Tausendkorngewicht aus dem westlichen Verbreitungsgebiet deutlich geringer als das von östlichen Herkünften.