Titel
Biochar als Bodenzusatz - Auswirkungen auf Bodenmikroorganismen und Pflanzenwachstum
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2011
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
16711
Datensatznummer
200173164
Quelle
Abstract
Biochar bzw. Biokohle bezeichnet die festen Rückstände, die bei der Pyrolyse, einer thermochemischen Spaltung von Biomasse in einer sauerstoffreinen Umgebung entstehen. Das Einbringen von Biochar in landwirtschaftlich geutzte Böden wird derzeit als eine Möglichkeit der C-Sequestrierung und Bodenmelioration betrachtet. Der Atmosphäre wird Kohlendioxid entzogen und als Kohlenstoff langfristig in den Boden eingebaut. Der Biocharzusatz kann auch zu einer effizienteren Nährstoffspeicherung im Boden führen, mikrobielle Gemeinschaftsstrukturen verändern und damit das Pflanzenwachstum begünstigen.