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  • Titel
    Erbforschungsfragen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1941
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200171244
  • Quelle
  • Abstract
    Am Schnlusse des Abschnitts I wurde die Frage der Einseitigkeit der Diagnose nach einem Merkmal zusammenfassend behandelt. Im Abschnitt I mußte gegenüber Götz und Landelme die Unzulänglichkeit der Schlüsse klar herausgestellt werden, die sie aus dem Phänotypus zu ziehen geneigt sind. Die Auffassung von Götz, daß Erbbild und Erscheinungsbild "gekoppelt" sind, widerspricht den elementaren Ergebnissen und Begriffen der Vererbungslehre. Vererbt wird die "Anlage" zu einer Reaktion auf die Umwelt, also z.B. zur Astausbildung unter verschiedenen Verhältnissen (Götz) oder zur Lichtkrümmung (Lantelme) nicht die "Eigenschaft" des Astig- oder Gekrümmtseins. Nur wenn wir in exakten Absaatversuchen gleiche äußere Verbindungen garantieren Umwelt-Modifikationen also ausschalten, kann die Nachkommenschaftsprüfung zur Erschaffung der Erbfaktoren führen.