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  • Titel
    Spannungen und Spannungsrisse im Buchenstammholz
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1953/1954
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200170794
  • Quelle
  • Abstract
    1. Die Hirnrisse, die sich auf den Querschnittflächen frisch eingeschlagenen Buchenstammholzes zunächst bilden, sind Spannungsrisse. Sie entstehen als Folge des Querschnitte, da bereits im lebenden Baum vorhandene Längsdruck- und -zugspannungen an der Schnittfläche in der Querrichtung wirksam werden können. Meist werden dabei feine Kernrisse, die bereits im älteren stehenden Stamm auf lange Strecken das Mark durchlaufen, erweitert und vergrößert. Die aufspaltende Wirkung dieser Kräfte verringert sich mit zunehmender Entfernung von der Hirnfläche. Die Spannungsrisse, deren Bildung schon beim Querschneiden selbst einsetzt, vergrößern sich innerhalb der ersten Tage nach dem Fällen und Aufarbeiten und haben ihre größten Ausmaße nach etwa drei Wochen erreicht. Erst wenn durch Austrocknung des durch den Querschnitt freigelegten Holzes zwischen den ursprünglichen Spannungsrissen Schwindrisse entstehen, nimmt auch die Weite der Spannungsrisse noch um ein geringes zu.