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  • Titel
    Standards and Methods of Hazard Assessment for Mass Movements in Great Britain
  • Paralleltitel
    Standards und Methoden der Gefahrenbewertung von Massenbewegungen in Großbritannien
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Salzburg
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2011
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    10094
  • Datensatznummer
    200170781
  • Quelle
  • Abstract
    Aufgrund einer weniger extremen Topographie und der beschränkten tektonischen Aktivität des Landes unterscheiden sich Auftreten und Verlauf von Erdrutschen in Großbritannien von denen in vielen anderen Ländern der Welt, z.B. Italien und Frankreich. Glaziale Veränderungen der Landschaft während des Pleistozäns, denen schwierige periglaziale Bedingungen folgten, haben eine hohe Anzahl von vorzeitlichen oder relikten Bergstürzen verursacht. Die für höhere Entlastungszonen in Europa typischen Muren und Felsstürze treten zwar auf, doch ihre Wahrscheinlichkeit, Entwicklungs- und Bevölkerungszentren zu beschädigen, ist gering. Trotz des häufig geringen Ausmaßes von Erdrutschen in Großbritannien heben zahlreiche bekannte Ereignisse der letzten Jahre nach wie vor die Notwendigkeit hervor, anwendbare Informationen über Rutschungen zu erstellen. Vom British Geological Survey (BGS) wurde eine nationale Gefahrenhinweiskarte für Rutschungen entwickelt, anhand derer potentielle Bereiche von Instabilität aufgezeigt werden können. Die Erstellung der nationalen Gefahrenhinweiskarte (GeoSure) war auf der Grundlage umfangreicher Datenarchive möglich, die vom BGS zum Beispiel auf der Grundlage der National Landslide Database, der National Geotechnical Database und von digitalen geologischen Karten angelegt wurden. Diese Gefahrenhinweiskarte findet beispielsweise in der Versicherungsbranche Anwendung und wurde für eine Reihe extern finanzierter Projekte übernommen, die auf bestimmte Probleme abzielen.