Titel
Standards and Methods of Hazard Assessment for Rapid Mass Movements in France
Paralleltitel
Standards und Methoden der Gefährdungsanalyse für schnelle Massenbewegungen in Frankreich
Verfasser
Erscheinungsort
Salzburg
Verlag
Erscheinungsjahr
2011
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
10094
Datensatznummer
200170778
Quelle
Abstract
Gefahrenbeurteilungen sind für verschiedene Zwecke erforderlich und werden in Form von fachlichen Gutachten auf unterschiedlichen Ebenen anhand verschiedener Ansätze vorgenommen. Gefährdungsbeurteilung und Kartierungsmethoden sind zumindest für die Verwendung im Rahmen der Flächennutzungsplanung standardisiert: Der Plan für die Verhinderung von Naturgefahren (plan de prévention des risques naturels prévisibles, PPR) ist eines der wichtigsten Mittel der französischen nationalen Behörden für die Vermeidung natürlicher Gefahren und findet in der Flächennutzungsplanung Berücksichtigung. Im Rahmen dieses Verfahrens beschreiben allgemeine methodologische Richtlinien und andere, für die verschiedenen Arten von Gefahren spezifische Dokumente die Bedingungen und geben Aufschluss über die empfohlenen Methoden und Ansätze zum Erstellen des PPR. Eines dieser Dokumente befasst sich mit den durch Massenbewegungen verursachten Gefahren. In diesem Verfahren ist der Gefahrenzonenplan ein Zwischenschritt in der Erstellung des Risikoplans, d.h., die Vorgaben stammen vom PPR (gemeinsam mit den zugehörigen Bestimmungen). Für die Erstellung von Gefährdungsanalysen und die Gefahrenzonenplanung (Gefahrenkartierung) stehen – beruhend auf einem Bestand von Phänomenen und einer Analyse aktueller und vergangener Ereignisse – verschiedene Arten von Informationen und Datenbanken zur Verfügung. Gefährdungsanalysen müssen eine gegebene Gefahr in Bezug auf die Intensität und Häufigkeit des Auftretens beschreiben. Für Massenbewegungen sind spezifische Ansätze empfohlen, welche die spezifischen Merkmale dieser Erscheinungen berücksichtigen.