- TitelBedeutung von Rindennekrosen an Trauben-Eichen (Querucs petraea [Matt.] Liebl.) in Brandenburg für die Holzverwendung
- ParalleltitelThe importance of bark necroses on Sessile oaks (Quercus petraea [Matt.] Liebl.) in Brandenburg for wood utilization
- Verfasser
- ErscheinungsortBerlin
- Verlag
- Erscheinungsjahr2010
- MaterialArtikel aus einer Zeitschrift
- Standardsignatur8541
- Datensatznummer200170069
- Quelle
- AbstractIm Zusammenhang mit der Eichenkomplexkrankheit entstehen in Eichenbeständen derzeitig gehäuft Rindenekrosen. Bei Stehendansprachen in insgesamt 21 Trauben-Eichen-Beständen (Quercus petraea [Matt.] Liebl.) im südlichen und mittleren Brandenburg wiesen 55 % der rund 2 500 untersuchten Stämme Nekrosen auf. Nach Ausheilung verursachen die Nekrosen sogenannte T-Fehler im Holz. Untersuchungen an Querschnitten von Rundholz-Sortimenten und an Stammscheiben belegen durch die Lage der T-Fehler in der Jahrringabfolge, dass auch in der Vergangenheit Rindennekrosen auftraten. Die Datierung der erkannten Schadperioden lässt jedoch erkennen, dass die derzeitige Schädigung als überdurchschnittlich stark anzusehen ist. Orientierende Untersuchungen in zwei Sägewerken haben gezeigt, dass die T-Fehler für die Schnittholzqualität im Hauptprodukt gegenwärtig nur wenig sortierentscheidend sind. Bei Andauern der aktuellen Nekrosehäufung in den Beständen und deren Einwachsen in das Holz sind jedoch künftig bedeutende Einbußen bei der Schnittholzqualität durch T-Fehler zu erwarten. Auch im Interesse der Fortführung einer erfolgreichen Eichenwirtschaft ist es deshalb dringend notwendig, die Ursachenklärung für die Rindennekrosen voranzutreiben und forstsanitäre Situation in Trauben-Eichen-Beständen zu verbessern.
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