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  • Titel
    Accumulation rates and snow redistribution processes at the Ice chapel, Berchtesgaden Alps
  • Paralleltitel
    Akkumulationsraten und Schneeverlagerungsprozesse an der Eiskapelle, Berchtesgadener Alpen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Innsbruck
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2010
  • Illustrationen
    4 Abb., 3 Tab., 15 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12045
  • Datensatznummer
    200168031
  • Quelle
  • Abstract
    lm Rahmen dieser Arbeit werden die hohen Akkumulationsraten am Fuß der Watzmann-Ostwand in den Berchtesgadener Alpen (47°32'N, 12°56'E) untersucht. Die Beiträge von Schneeverlagerungsprozessen zur Ausbildung des perennierenden Eiskörpers der Eiskapelle werden mit Hilfe von verschiedenen Methoden bewertet. Im Laufe der Jahre 2007 und 2008 erfolgten mit einem reflektorlosen Laser-Tachymeter drei geodätische Vermessungen, jeweils am Ende der Akkumulations- bzw. AblationsPeriode. Schneetransportdaten von zwei physikalischen Modellen konnten verwendet werden. Das Modell AMUNDSEN generiert, neben der Interpolation von meteorologischen Variablen, den Transport und die anschließende Ablagerung von Schneemassen an geneigten Hängen (> 35°). Solche steilen Hänge sind im Einzugsgebiet der Eiskapelle vorherrschend. SnowTran-3D ermöglicht die Modellierung von windinduzierter Schneeverlagerung, wie sie überwiegend an steilen Gipfeln und Graten auftritt. Zusätzlich werden Daten aus dem Netzwerk automatischer Wetterstationen des Nationalparks Berchtesgaden verwendet, um die Ergebnisse aus den Vermessungen und Modellierungen mit gemittelten Daten aus einer 10-jährigen Periode (1999-2008) zu vergleichen und einzuordnen. Das große Einzugsgebiet und die umliegenden, hoch aufragenden Felswände, zusammen mit den großen Schneeverfrachtungen auf das relativ kleine Akkumulationsgebiet, machen die Eiskapelle zu einem stabilen geomorphologischen und glaziologischen Phänomen im Nationalpark Berchtesgaden.