Titel
Arbeitsaufwand und Arbeitsproduktivität in einem bäuerlichen Familienbetrieb des Waldviertels
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1957
Illustrationen
2 Abb., 14 Tab., 9 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4284
Datensatznummer
200167907
Quelle
Abstract
Die vorliegende Untersuchung zeigt, daß durch Auswertung einer Arbeitsbuchführung im landwirtschaftlichen Betrieb Mängel der Betriebsorganisation offensichtlich werden, die sonst einer Betrachtung unter anderen Gesichtspunkten entgehen. Die Darstellung der Arbeitsverhältnisse bringt Einzelheiten über die notwendige Wochenarbeitszeit im Laufe des Jahres. Weiters wird die ungenügende Anpassung der kollektivvertraglichen Arbeitszeit an die natürliche Arbeitskurve veranschaulicht. Die angewandte Methode der Arbeitsbuchführung erlaubt die Auswertung nach Betriebszweigen und Arbeitsarten. Die Aufwandszahlen der Betriebszweige ermöglichen die Feststellung des Arbeitskräftebedarfes bei einer Änderung der Fruchtfolge oder des Viehbesatzes. Der Arbeitsaufwand nach Arbeitsarten gibt Hinweise für die Arbeitsorganisation und weitere Mechanisierung. Die Nettoarbeitsproduktion je MAS ist ein Maß für die Arbeitsproduktivität und damit auch des Lebensstandards. Die Nettoarbeitsproduktion der einzelnen Betriebszweige zeigt eine mehr oder weniger große Streubreite vom Mittelwert. Es werden dadurch die Punkte festgelegt, wo der bäuerliche Betrieb den Hebel ansetzen muß, um mittels einer rationellen Arbeitswirtschaft eine hohe Produktivität zu erreichen.