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  • Titel
    Die Umweltverträglichkeit von Deponieemissionen unter dem Aspekt der Nachsorgedauer
  • Paralleltitel
    The environmental compatibility of landfill emissions from the perspective of aftercare duration
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Erscheinungsjahr
    2010
  • Illustrationen
    6 Abb., 5 Tab., 23 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5136
  • Datensatznummer
    200167658
  • Quelle
  • Abstract
    Um einer Schädigung von Mensch und Umwelt vorzubeugen, bedürfen Deponien auch nach der Beendigung der Abfallablagerung einer Bewirtschaftung. Die notwendige Bewirtschaftungsintensität ist je nach Abfallinventar und Emissionen, technischen Barrieren, sowie Umgebungssituation unterschiedlich. Die Modellierung von Emissionen abgelagerter Abfälle ist demnach ein wesentliches Element der Abschätzung von Deponienachsorgedauern. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit das Emissionsverhalten von Hausmülldeponien, Schlackedeponien und Baurestmassendeponien beschrieben und bezüglich der Umweltverträglichkeit diskutiert. Problematische Parameter unterscheiden sich je nach Deponietyp; generell von Bedeutung sind jedoch organischer Kohlenstoff, Stickstoff (v.a. Ammonium) und leicht lösliche Salze im Sickerwasser. Schwermetalle stellen nur vereinzelt ein Problem für die Einleitung des Sickerwassers dar. Aufbauend auf der Beschreibung des Emissionsverlaufes und des aktuellen Deponiezustandes werden Ansätze zur Ermittlung zukünftiger Stofffreisetzungspotentiale aus dem abgelagerten Abfall vorgestellt. Diese Abschätzungen bilden gemeinsam mit der Beurteilung der Langzeitwirkung technischer Barrieren und der Empfindlichkeit betroffener Umweltsysteme die Basis zur Bewertung der Umweltverträglichkeit von geschlossenen Deponien.