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  • Titel
    Zur Bedeutung von intraspezifischer Konkurrenz bei Rotbuche (Fagus sylvatica L.) in frühen Verjüngungsstadien
  • Paralleltitel
    The impact of intraspecific competition in early stages of European beech (Fagus sylvatica L.) regeneration
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Alfeld
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2010
  • Illustrationen
    3 Abb., 1 Tab., 30 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200167487
  • Quelle
  • Abstract
    Aus Saat unter Fichtenschirm hervorgegangene Buchen wurden 12 Jahre lang beobachtet. Die Analyse zeigte, dass a) Konkurrenz in stammzahlreichen gleichalten Verjüngungen bereits in den der Keimung folgenden Jahren einsetzt und im Wesentlichen um Strahlung geführt wird; b) sich in den ersten beiden Jahren ergebende Größenunterschiede stetig steigern und sich in dauerhaft unterschiedlichem Wachstumsvermögen manifestieren. Dies bedeutet, dass initiale Größenunterschiede in vielen Fällen die Dominanzverhältnisse für das gesamte folgende Bestandesleben determinieren. Es zeigte sich c), dass in 12-jährigen Buchenverjüngungen selbst unter dem Schirm von Altbäumen konkurrenzbedingte Ausfälle bei hohen Ausgangsdichten zwar zu beobachten waren, die Dichte lebender Pflanzen aber dennoch erstaunlich hoch ist (bis zu 350.000 ha-1). Für genetisch ausgerichtete Verjüngungsinventuren lässt sich aus den Ergebnissen Folgendes ableiten: Probenahmen, bei denen die Abschätzung der genetischen Variabilität des künftigen Hauptbestandes im Vordergrund steht, sollten sich auf die höchsten und vorherrschenden Individuen konzentrieren.