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  • Titel
    Aralia elata (MIQ.) SEEM. - eine neue invasive Art?
  • Paralleltitel
    Aralia elata (MIQ.) SEEM. - a new invasive species?
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Graz
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    6 Abb., 4 Tab., 20 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8409
  • Datensatznummer
    200167054
  • Quelle
  • Abstract
    Im Sommer 2009 haben wir vier Standorte von Aralia elata in der Oststeiermark vegetationskundlich untersucht. Die Art war bisher für die Steiermark gar nicht, für Österreich einmal in der Literatur erwähnt. Von zwei weiteren Fundorten in Österreich wurde die Art als Aralia spinosa publiziert. Diese Verwechslung beruht auf der sehr großen Ähnlichkeit beider Arten und bislang fehlender Schlüssel, welche die wichtigsten Merkmale berücksichtigen. Die Art ist als Ziergehölz zu uns gekommen. Unsere Fundorte scheinen überwiegend auf direkte Anpflanzung zurück zu gehen, eine Ausbreitung über Samen konnte nicht beobachtet werden. Einmal etabliert, bildet die Art auf siedlingsnahen, nährstoffreichen, gestörten Standorten vegetativ sich ausbreitende Ruderalgebüsche von hoher Konkurrenzkraft, macht aber vor dichten Waldbeständen und Nassstandorten halt. Derzeit stellt Aralia elata noch kein Problem in der Landschaft dar, da alle Standorte naturfern und gestört sind und die Ausbreitung überwiegend vegetativ erfolgt. Ihr invasives Potential ergibt sich aber aus ihrer Ähnlichkeit mit anderen invasiven Arten wie Ailanthus altissima, so dass die weitere Entwicklung der Art dokumentiert werden sollte.