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  • Titel
    Die Entwicklung der Münchener Jagdlandschaft - vom herzoglichen Jagdgebiet zum Wildpark im Ballungsraum
  • Paralleltitel
    Development of the Munich hunting ground - from ducal hunting ground to deer park in the city
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freising
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    4 Abb.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8316
  • Datensatznummer
    200166897
  • Quelle
  • Abstract
    Die heutige Großstadt München prägt mit ihren intensiv und selbstverständlich genutzten Bestandteilen den Eindruck eines gut erschlossenen und umfänglich nutzbaren Ballungsraums. Dieser steht der Münchener Landschaft und ihrer Nutzung bis weit ins 19. Jahrhundert kontrovers gegenüber. Die schwierige Wasserversorgung schränkte die frühe Besiedlung ein, die nährstoffarmen Böden der Münchener Schotterebene ließen nur eine extensive landwirtschaftliche Nutzung zu. Die dann in der Landschaft situierten Dörfer oder Weiler entwickelten sich erst mit der Abwendung von der agrarisch strukturierten Gesellschaft zu (vor-)städtischen Bereichen. Auch die Entwicklung der Stadt München selbst begann mit der Überwindung der umliegenden Landschaft. Es bedurfte der Initialisierung durch einen wirtschaftlich begründeten Streit um die Überquerung der Isar, eines ungebändigten Wildflusses. Später gestalteten die bayerischen Kurfürsten eine in Europa einzigartige barocke Jagdlandschaft, deren Auswirkungen bis heute zu sehen und nachzuweisen sind.