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  • Titel
    Gasförmige Stickstoffverluste nach Ammoniumverabreichung
  • Paralleltitel
    Gaseous nitrogen losses after ammonium application
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1982
  • Illustrationen
    5 Abb., 7 Tab., 43 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4284
  • Datensatznummer
    200166783
  • Quelle
  • Abstract
    Unter Laboratoriumsbedingungen wurde die Freisetzung von Ammoniak nach Verabreichung von 15N-markiertem Ammoniumsulfat zu Böden aus Fuchensbigl, Rottenhaus und Seibersdorf studiert. Der Dünger wurde im Aufwandmengen von 3,68 mg N/100 g Boden (= 110 kg N/ha) und 29,48 mg N/100 g Boden (= 884 kg N/ha) den Böden zugesetzt; diese wurden dreimaligen, alternierenden Wassersättigungs- und Trocknungsphasen unterworfen. Die Abnahme des Düngerstickstoffs in den Böden wurde durch laufende Probenahme und massenspektrometrische Analyse bestimmt. Nach 310 Tagen waren auf den kalkhältigen Böden, unabhängig von der Düngermenge, 50 % des zugesetzten Stickstoffs verlorengegangen. Auf den kalkfreien Böden bleiben die Verluste gering; sie stiegen jedoch mit erhöhter Düngergabe von 20 auf 30 %. Abwechselnde Wassersättigung und Austrocknung der böden förderte die Stickstoffverluste. Zur Vermeidung von Ammoniakverlusten wird die Einarbeitung von Ammoniumdüngung in den Boden empfohlen; dadurch wird einerseits die Verdunstung von in Wasser gelöstem Ammoniak reduziert, anderseits die Bindung von Ammonium an Absorptionsstellen im Boden gefördert.