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  • Titel
    Kiefernstockfäule auf grundwasserbeeinflußtem, kiesigem Sand
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1979
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200165743
  • Quelle
  • Abstract
    Auf einem grundwassernahen Standort der oberrheinischen Tiefebene (FA Bruchsal W) ist die Kiefer stockfäulengefährdeter als auf einem trockenen, grundwasserfernen Sandstandort (FA Philippsburg). Die Befallsymptome der Stockfäule auf dem Fällschnitt werden auf einem grundwaasernahen Sandstandort im Durchschnitt ab Alter 20 - 25 sichtbar. Sp. crispa erzeugt eine horizontal großflächige, in axialer Richtung aber nur eine geringfügig bis mäßig ausgedehnte Kernholzzerstörung. Demgegenüber erzielt F. annosus, bei relativer kleinflächiger Horizontalausbreitung, in axialer Richtung eine große Längsausdehnung seiner Fäulnissymptome. Weil sie mehr als die doppelte Länge derjenigen von Sp. crispa erreichen können, ist F. annosus der gefährlichere beider Schädlinge. Auf frischen Fällschnitten sind die von F. annosus allein erzeugten Befallsymptome in Farbe und Zersetzungsbild unterscheidbar von denen, die allein von Sp. crispa hervorgebracht worden sind. In der Praxis machen jedoch die von einem Pilzgemisch verursachten undefinierbaren Abweichungen große Schwierigkeiten.