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  • Titel
    Marktmacht und Markt machen? : Märkte der Wald- und Holzwirtschaft zwischen Emergenz und Steuerbarkeit
  • Paralleltitel
    Market Power or Creating Markets? Forest Timber Chain Markets Between Emergence Governability
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Alfeld
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2010
  • Illustrationen
    1 Abb., 15 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200165295
  • Quelle
  • Abstract
    Märkte "fallen nicht vom Himmel", sondern ein dichtes Netz von gestalteten Regeln bestimmt den Charakter eines Marktes und lässt ihn seine Kraft entfalten. Die resultierende Frage ist, wer diese Regeln macht? Der Beitrag vertritt die Auffassung, dass in der Forstwirtschaft die Märkte von den traditionellen Akteuren als gegeben hingenommen werden. Es wäre aber zukunftsentscheidend, sich in der Ausgestaltung der Märkte zu engagieren. Hierzu gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte. So können Märkte durch "schöpferische" Aktivitäten im Markt gestaltet werden (z.B. neue Dienstleistungsverträge). Märkte können kreativ auf der politischen Ebene verändert werden. Dies muss nicht den Charakter von Rent-Seeking haben, welches einzelne Akteure mit leistungsunabhängigen Renten versorgt, sondern es kann auch zu gesellschaftlich gewünschten neuen Märkten kommen (z.B. für Senkenleistungen). Dieser Prozess der Marktentstehung kann nicht von einzelnen Akteuren determiniert werden, sondern bewegt sich zwischen Emergenz und Steuerbarkeit. Dieser Spannung sollte sowohl von Wissenschaft als auch Praxis verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt werden.