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  • Titel
    Perspektiven für das Naturschutz-Monitoring in Deutschland
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Bonn
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2010
  • Illustrationen
    4 Abb., 26 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15101
  • Datensatznummer
    200164252
  • Quelle
  • Abstract
    Damit das Naturschutz-Monitoring zu wichtigen Naturschutzfragen Informationen bereitstellen kann, sind Ergänzungen der bisherigen Programme durch ausgewählte Artengruppen wie Gefäßpflanzen und ein bundesweites Biotopmonitoring erforderlich. Das Monitoring für europäische Naturschutzrichtlinien muss erweitert werden. Neue Anforderungen an das Naturschutz-Monitoring ergeben sich durch den Klimawandel: Auswertungen müssen erweitert und Programmbausteine ergänzt werden. Erfahrungen zum Probeflächendesign sollten bei neuen Programmen berücksichtigt werden. Auf den vorhandenen Stichprobenflächen sollten weitere Parameter (Artengruppen, Biotoptypen) erhoben werden, um Ursache-Beziehungen vertieft analysieren zu können. Wesentlich für das Monitoring ist eine gute Zusammenarbeit zwischen beteiligten Behörden, Verbänden und Ehrenamtlichen. Die Gründung einer Bund-Länder-Kontaktgruppe wird empfohlen. Um ein funktionierendes Naturschutz-Monitoring zu gewährleisten, ist die Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel für staatliche Monitoringprogramme und die Unterstützung ehrenamtlicher Erhebungen erforderlich. Die Fernerkundung kann Teilaspekte des Monitorings bedienen und sollte für angewandte Fragen weiterentwickelt werden. Das Zusammenspiel mit anderen MonitoringProgrammen (z. B. stoffliche Messprogramme) muss verbessert werden, um kombinierte Auswertungen zu ermöglichen. Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aufbereitung von Monitoringergebnissen in Berichten und Indikatoren wird der Wert des Monitorings betont.