Titel
Stickstoffinventur Bayerischer Waldböden
Verfasser
Erscheinungsort
Oldenburg
Verlag
Erscheinungsjahr
2002
Illustrationen
3 Abb., 2 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
14488
Datensatznummer
200162843
Quelle
Abstract
Das Untersuchungskonzept und die angewandten Methoden der Stickstoffinventur bayerischer Waldböden haben sich bewährt und als geeignet erwiesen, die angestrebten Ziele zu erreichen. Die bisherigen Ergebnisse verdeutlichen die Dringlichkeit des Vorhabens, da 10 % der bisher untersuchten Böden erschreckend hohe Nitratkonzentrationen (» 50 mg/1) aufweisen, was auf gesättigte Systeme schließen läßt. 50 % der Nitratkonzentrationen sind mehr oder weniger erhöht und deuten auf ein entsprechend fortgeschrittenes Stadium der Aufsättigung hin, wogegen 40 % der Werte "normale Verhältnisse" repräsentieren. Geringe Konzentrationen bedürfen allerdings einer genaueren Untersuchung, da der Zeitpunkt der Beprobung von entscheidender Bedeutung ist. Die räumliche Heterogenität der Nitratkonzentrationen an den einzelnen Standorten ist z.T. sehr hoch; in allen Böden können "hot spots" auftreten. Die bisherigen Ergebnisse zeigen im Überblick einen Trend: An Standorten in Waldrandlage, vor allem auch an Standorten in flächenmäßig kleinen Wäldern, finden sich meist erhöhte Nitratkonzentrationen.