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  • Titel
    Gallen und Gallinsekten - Musterbeispiele der Koevolution?
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    7 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    16309
  • Datensatznummer
    200161905
  • Quelle
  • Abstract
    Von den Cynipidengallen an Eichen ausgehend, wird der gängigen Vorstellung widersprochen, dass diese als Schutzeinrichtung der Pflanzen zu verstehen wären: Dagegen spricht, dass die Eichen nicht einmal eine einfache chemische Abwehr bedeutender Schaderreger entwickelt haben, während die Gallerreger die Eichen kaum geschädigt haben können. Es ist auch schwer vorstellbar, dass eine auf die Pflanze wirkende Selektion rund 100 verschiedene und bei mehreren Eichenarten übereinstimmende Gallen hervorbringen konnte. Zudem dürfte die Selektion ganz überwiegend auf frühe Stadien heranwachsender Eichen wirken, während ein Teil der Gallen fast nur oder überhaupt nur bei älteren Bäumen vorkommt. Es gab keine Koevolution, sondern eine einseitige Förderung der cecidogenen Fähigkeit der Hymenopteren.