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  • Titel
    Schneebeobachtungen und Simulationen in Österreich für hydrologische Zwecke
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    6 Abb., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    1614
  • Datensatznummer
    200161577
  • Quelle
  • Abstract
    Schneedaten mit hydrologischen Simulationen zu kombinieren ist ein zeitgemäßer und effizienter Ansatz, die Schneerücklage und die Schneeschmelze in Einzugsgebieten zu bestimmen. Diese Kombination bietet den Vorteil, mehre Datenarten für Vorhersagen bzw. Simulationen in konsistenter Weise berücksichtigen zu können, wie z.B. Niederschlag, Schneekenngrößen und Abfluss. Zum einen kommen als Schneebeobachtungen die von Hydrographischen Diensten gemessenen Daten in Frage (besonders Schneehöhendaten). Zum anderen kommen Satellitendaten in Frage, insbesondere AVHRR und MODIS. Analysen der MODIS-Daten zeigten, dass sie für hydrologische Zwecke in Österreich gut geeignet sind, da sie mit Bodenbeobachtungen der Schneehöhe gut übereinstimmen. Die Verdeckung durch Wolken ist zwar ein Problem, kann aber durch die hier vorgestellten Algorithmen weitgehend reduziert werden, wodurch die Anwendbarkeit der Daten für hydrologische Zwecke wesentlich erhöht wird. Anhand von Schneesimulationen in Österreich wird gezeigt, dass sich die Satellitendaten effizient mit hydrologischen Modellen kombinieren lassen. Die damit erzielten Ergebnisse liefern genauere Aussagen über die Schneekomponente des hydrologischen Kreislaufes als jeweils allein mit Hilfe von Schneedaten bzw. Abflussmodellen möglich ist.