Titel
Les forêts de la haute vallée de l'Orbe et l'industrie du fer
Paralleltitel
Die Wälder des oberen Orbetales und die Eisenindustrie
Verfasser
Erscheinungsort
Zürich
Verlag
Erscheinungsjahr
1953
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
629
Datensatznummer
200161411
Quelle
Abstract
Seit der Errichtung der ersten Eisenwerke im Jahre 1285 bis zur Erschließung des Tales durch die Eisenbahn (1871) wurde die Holzkohle für den Betrieb der Holzöfen ausschließlich aus den ausgedehnten umliegenden Waldungen gewonnen. Die alten Kohlplätze lassen sich noch heute am Brandhorizont leicht feststellen. Die großen Schläge, verbunden mit intensiver Beweidung, führten zu einer erheblichen Verminderung der Waldfläche und bewirkten eine stärkere Vertretung der Fichte auf Kosten von Buche und Tanne. Immerhin wurde die Baumartenverteilung durch die früheren Schläge nicht in dem Maße verändert, wie oft angenommen wurde. Nach den Untersuchungen von Moor und Bach ist ein beträchtlicher Teil der Waldungen dem Ahorn-Buchenwald und dem jurassischen Fichtenwald zuzuordnen, in denen die Fichte von Natur aus reichlich beigemischt bzw. in reinen Beständen vorkommt.