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  • Titel
    Untersuchung über die jährlichen Veränderungen des Keimprozentes und der Keimungsgeschwindigkeit von Föhren und Lärchensamen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1954
  • Illustrationen
    8 Abb., 5 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200161318
  • Quelle
  • Abstract
    Während eines Jahres wurden bei Föhren- und Lärchensamen alle Monate die Keimfähigkeit und Keimenergie untersucht und die Längen der Keimwurzeln gemessen. Eine Schnellprobe gab bei den während 24 Stunden in 41° C warmes Wasser eingelegten Föhrensamen ungefähr die gleichen mittleren Keimprozente wie die langfristigen Keimproben. Innerhalb eines Jahres nahm die Keimfähigkeit der Föhren- und Lärchensamen um zirka 8 % ab. Die Keimenergie änderte sich im Verlaufe eines Jahres wenig Hoher Keimgeschwindigkeit (Keimenergie) entsprechen im allgemeinen auch hohe Keimprozente. Eine Periodizität des Keimprozentes innerhalb eines Jahres erscheint bei der Lärche sehr fraglich. Bei der Föhre ist eine gewisse Periodizität vorhanden, wie auch schon Schmidt (5) erwähnt hat. Das Keimprozent ist im Frühjahr und Herbst relativ groß, im Sommer und Winter relativ klein. 50 % der keimfähigen Samen haben bei der Föhre und Lärche nach 8 Tagen gekeimt, 75 % nach 13 Tage bei der Föhre, bzw. 10 Tagen bei der Lärche. Die Keimwurzellängn nehmen bei Föhre und Lärche im Laufe des Jahres etwas zu. Hohen Keimprozenten scheinen relativ kleine durchschnittliche Wurzellängen zu entsprechen und umgekehrt. Gesamthaft ist festzustellen, daß die Keimung der Lärchen- und Föhrensamen auch bei streng kontrollierten Bedingungen deutliche Schwankungen aufweist, die u.U. bei Versuchen berücksichtigt werden müssen.