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  • Titel
    Les problèmes sylvicoles du reboisement en régions arides
  • Paralleltitel
    Probleme der Aufforstung von Trockengebieten
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1955
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200161029
  • Quelle
  • Abstract
    Die besonderen Probleme der Aufforstung von Trockengebieten beruhen zur Hauptsache auf folgenden Umständen: 1. Ein einziger Standortsfaktor, der Wasserhaushalt, erlangt ausschlaggebende Bedeutung, indem er nahe dem absoluten Minimum liegt oder diesen zeitweise sogar unterschreitet. 2. Der Boden erreicht während längerer oder kürzerer Zeit nicht bloß den permanenten Welkepunkt, sondern er zeigt zudem nicht selten infolge einer Versalzung für viele Pflanzen eine toxische Wirkung, vor allem in ebenen Lagen. 3. Die natürliche Vegetation ist gewöhnlich durch Weide, Brand oder Abholzung zerstört, und große Flächen tragen infolge der starken Erosion Rohbodencharakter. 4. Die standortsheimischen Waldbäume sind zum großen Teil wirtschaftlich nicht interessant, vor allem schlecht geformt, langsamwüchsig und von geringem Holzwert. 5. Wirtschaftlich handelt es sich meist um arme Gebiete, in welchen das forstliche Verständnis der Bevölkerung wenig entwickelt ist und daher forstliche Verbesserungen entweder abgelehnt oder in ihrer kurzfristigen Wirkung überschätzt werden. Die besonderen Probleme der Aufforstung von Trockengebieten sind somit sowohl ökologischer als auch wirtschaftlicher und psychologischer Art. Im vorstehenden Aufsatz wird versucht, die Anwendbarkeit der wichtigsten, namentlich im Gebirge allgemein gültigen Grundsätze der Aufforstungslehre für Trockengebiete zu erörtern. Die Ausführungen werden in Vergleich gestellt zu einer Veröffentlichung über "Die pflanzensoziologischen Grundlagen der Aufforstung im Gebirge".