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  • Titel
    Eichenheisterpflanzung - Eichensaat, ein Vergleich nach 100 Jahren
  • Paralleltitel
    Oak regeneration by sowing and "Heister"-planting - a review after 100 years = Plantation de chene en haute tige - Semis de chene; comparaison au bout de 100 ans
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    2 Abb., 4 Tab., 11 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200160239
  • Quelle
  • Abstract
    Gegenstand der Untersuchung sind zwei Stieleichenbestände (Quercus robur L.) des Kottenforst (Niederrhein), die zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründet wurden: der eine im 5 m-Dreieckverband mit Heistern, der andere durch Saat bei 2 m Reihenabstand. Neben Angaben zur Begründung und Geschichte der Bestände werden Ergebnisse von Bestandsaufnahmen und holzkundlichen Untersuchungen mitgeteilt. Dabei zeichneten sich die aus dem Weitverband hervorgegangenen Stieleichen durch eine größere Wuchsleistung und besonders gute Stammformen aus. Die Überlegenheit des Heisterbestandes wurde in früheren Untersuchungen primär mit dem Verband (Standraum) und den als Misch- und Treibholz angesehenen Begleitbaumarten in Verbindung gebracht. Durch phänologische Beobachtungen wie auch durch die Untersuchung von Chloroplast-DNS-Markern ergab sich jedoch, dass unterschiedliche Eichenherkünfte vorliegen. Die im Weitverband erzogenen Stieleichen sind slawonischer Herkunft, während die aus Saat hervorgegangenen Stieleichen auf eine westeuropäische Provenienz hindeuten. Die im Vergleich beider Bestände aufgetretenen Unterschiede dürften daher mit der unterschiedlichen Provenienz zusammenhängen.