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  • Titel
    Mineralstoffe und Wachstum der Pflanzen, Ökotypen und Physiotypen : Beispiele aus Regenwald (Costa Rica) und Wüste (Aralkum)
  • Paralleltitel
    Mlineral Nutrients and Plant Growth, Ecotypes and Physiotypes: Examples from the Rain Forest (Costa Rica) and the Desert (Aralkum)
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    11 Abb., 5 Tab., 23 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    731
  • Datensatznummer
    200159940
  • Quelle
  • Abstract
    Zunächst wird eine klare Abgrenzung des Begriffs "Ökotypus" gegenüber dem von H. Kinzel eingeführten Begriff "Physiotypus" versucht, da die beiden Begriffe in der ökoloischen Literatur sehr oft missverständlich verwendet und miteinander vermengt werden. Während sich der Begriff "Ökotypus" auf genetisch festgelegte Unterschiede zwischen verschiedenen Populationen einer Art bezieht, die als lokale Anpassungen von Organismen an ihre jeweils spezifische Umwelt zu verstehen sind, fasste Kinzel unter dem Begriff des "Physiotypus" Stoffwechseltypen zusammen, die durch eine ganz bestimmte Konstellation physiologisch-chemischer Merkmale, insbesondere auf der Ebene des Mineral- und Säurestoffwechsels auffallen. Ein ökologischer Kontext ist dadurch gegeben, dass diese "physiotypischen" Merkmale, die sehr of an bestimmte Taxa gebunden sind, offensichtlich eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung spezieller Standortsverhältnisse darstellen. An zwei sehr gegensätzlichen Beispielen - einem sehr ariden, von Na dominierten Raum (Aralkum-Wüste) und einem sehr humiden, von Na-Mangel gekennzeichneten Gebiet (tropischer Regenwald) - wird aufgezeigt, wie bei Fragestellungen zur speziellen Ökologie bestimmter Gebiete taxonspezifische Unterschiede im Mineralstoffwechsel die Abgrenzung spezieller Physiotypen erlaubt.