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  • Titel
    Beitrag zur Qualitätskontrolle beim Rehwild
  • Paralleltitel
    Contribution au contrôle de la qualité chez le chevreuil
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1965
  • Illustrationen
    2 Abb., 8 Tab., 5 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200159171
  • Quelle
  • Abstract
    Das Ziel dieser Arbeit bestand in der Herleitung von Grundlagen, welche eine langfristige Qualitätskontrolle beim Rehwild in Abhängigkeit von der Bestandesentwicklung mittels Stichprobenverfahren ermöglichen. Als geeignetes Merkmal erwies sich die Länge des Unterkiefers, dessen Variabilität so gering ist, daß der benötigte Stichprobenumfang auch in kleinen Revieren (837 ha) durch den Abschuß ausgewachsener Tiere gedeckt werden kann. Auch bei hoher Genauigkeit der Schätzung (1,5 %) beträgt die erforderliche Anzahl Stichprobenelemente je nach Wilddichte 16 - 22 Stück pro Jahrgang, so daß die Kontrolle mit geringem Aufwand und einfachsten Meßmethoden erfolgen kann. Demgegenüber erwiesen sich Körpergewicht, Gehörnvolumen und Gehörngewicht als viel variabel, um für die gegebene Reviergröße brauchbare Ergebnisse zu liefern. Die Unterkieferlänge bestitzt auch den Vorteil, daß sie mit jagdlich wichtigen Merkmalen des Wildes in statisch gesicherter Abhängigkeit steht, und damit wenigstens eine indirekte Kontrolle dieser interessanten Eigenschaften ermöglicht. In einer 2. Mitteilung soll die Anwendung dieser Methode im jagdlichen Versuchsrevier der ETH beschrieben werden.