Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    A New Alnion incanae-Association of the Inner Italian Alps: Hedero helicis-Alnetum glutinosae
  • Paralleltitel
    Eine neue Alnion incanae-Assoziation der inneren italienischen Alpen: Hedero helicis-Alnetum glutinase
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Horn
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    2 Abb., 1 Tab., 50 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5943
  • Datensatznummer
    200159091
  • Quelle
  • Abstract
    In dieser Arbeit wird das Hedero helicis-Alnetum glutinosae (Alnenion glutinoso-incanae, Alnion incanae) auf der Grundlage von pflanzensoziologischen Aufnahmen neu beschrieben. Der von Schwarzerle dominierte, collin-submontane Waldtyp ist auf flach- bis mittelgründigen Bachufem im Bereich südexponierter Hänge im inneralpischen niederschlagsarmen Vinschgau (Südtirol, Norditalien) ausgebildet. Im Unterwuchs herrschen weit verbreitete Laubwaldarten und Arten nährstoffreicher Standorte vor. Der tabellarische Vergleich mit mitteleuropäischen schwarzerlereichen Auwaldgesellschaften (Pruno-Fraxinetum, Stellario nemorum-Alnetum glutinosae, Carici remotae-Fraxinetum) zeigt große floristische Unterschiede auf. Trennarten des Hedero helicis-Alnetum glutinosae sind u. a. thermophile Arten, während Pflanzen nasser Böden, aber auch die Baumarten Fraxinus excelsior und Prunus padus fast vollständig fehlen. Von der Assoziation nord- und mittelitalienischer Schwarzerlenauwälder (Aro italici-Alnetum glutinosae) ist das Hedero helicis-Alnetum glutinosae ebenfalls deutlich differenziert, u.a. durch den Ausfall von Feuchte- und Nässezeigern. Es ist aber aufgrund der Dominanz von Hedera helix generell den südeuropäischen Auwäldern ähnlich. Weiters bestehen floristische Ähnlichkeiten mit insubrischen Carpinion-Gesellschaften. Das Hedero helicis-Alnetum glutinosae ist wegen des eng begrenzten Areals und der Kleinflächigkeit der Bestände als gefährdete Waldgesellschaft einzustufen.