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  • Titel
    Bodenfunktionsbewertung auf der Basis von Bodenformen und Standortsformengruppen der forstlichen Standortserkundung in Brandenburg als Grundlage für eine modifizierte forsttechnische Geländeklassifikation
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    2 Abb., 6 Tab., 5 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14013
  • Datensatznummer
    200158630
  • Quelle
  • Abstract
    Im Zusammenhang mit der fortschreitenden Mechanisierung der Waldarbeit hat der Gedanke des vorsorgenden Bodenschutzes auch für die forstwirtschaftliche Bodennutzung an Bedeutung gewonnen. Um mögliche Beeinträchtigungen natürlicher Bodenfunktionen zu vermeiden, sind standortsangepasste Holzernteverfahren und praktikable Entscheidungshilfen für den umweltverträglichen Forstmaschineneinsatz erforderlich. Auf der Grundlage von bereits vorhandenen Anleitungen zur Bodenfunktionsbewertung können ausgewählte Ergebnisse der forstlichen Standortserkundung in Ostdeutschland (Feinbodenformen, Standortsformengruppen, Stammfruchtbarkeitsziffern) zur Bewertung der Regelungs-, Lebensräum- und Produktionsfunktion sowie der technischen Befahrbarkeit von Waldstandorten genutzt werden. Zur Unterscheidung von fünf Wertklassen für natürliche Bodenfunktionen von 1 (sehr gering) bis 5 (sehr hoch) sind ökologische Wertsetzungen erforderlich, die sehr stark von aktuellen menschlichen Wertvorstellungen bestimmt und daher nicht unumstritten sind. Mit Hilfe der ermittelten Bodenfunktionsklassen können forsttechnische Geländeklassen gebildet und standortsindividuelle Restriktionen zur Feinerschließungsdichte und zur Maschinenbefahrung abgeleitet werden.