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  • Titel
    Glacier changes in the Bavarian Alps from 1989/90 to 2006/07
  • Paralleltitel
    Gletscherveränderungen in den bayerischen Alpen 1989/90-2006/07
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Innsbruck
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    2 Abb., 3 Tab.,17 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12045
  • Datensatznummer
    200158611
  • Quelle
  • Abstract
    Die fünf bayerischen Gletscher, die heute insgesamt eine Fläche von weniger als einem Quadratkilometer bedecken, wurden seit der Mitte des 20. Jahrhunderts regelmäßig geodätisch aufgenommen. Diese Reihe wird hier um zwei Neuvermessungen in den Jahren 1999 und 2006 erweitert. Alle Gletscher zeigen in dem Zeitraum eine fortgesetzte Erniedrigung ihrer Oberfläche, die im Vergleich zu den 1980er Jahren verstärkt ist und in der Periode 1999-2006 Maximalwerte aufzeigt. Außerdem wurden in den Jahren 2006 und 2007 die Eisdicken von vier Gletschern durch geophysikalische Messungen bestimmt, was erstmalig die Ermittlung des verbleibenden Eisvolumens erlaubt. Erste einfache Extrapolationen der beobachteten Volumenverluste in die Zukunft deuten an, dass die beiden Gletscher in den Berchtesgadener Alpen sowie der Südliche Schneeferner bis zum Jahr 2016 verschwinden könnten, während der Nördliche Schneeferner noch bis 2027 überdauern würde. Eisdicken und Oberflächenänderungen werden anhand von fünf Karten im Anhang verdeutlicht.