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  • Titel
    Possibilitá di usare esperienze d'altri paesi nelle scelta delle essenze forestali da adoperare per la ricostitzione boschiva della zona castanile ticinese
  • Paralleltitel
    Holzartenwahl auf Grund ausländischer Erfahrungen bei der Waldwiederherstellung in der Kastanienstufe des Tessins
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1960
  • Illustrationen
    24 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200158044
  • Quelle
  • Abstract
    Der Niedergang der Kastanienwirtschaft in den südlichen Alpentälern der Schweiz und insbesondere die im letzten Jahrzehnt rasch um sich greifende Endothia-Krankheit haben umfassende Waldwiederherstellungsmaßnahmen erforderlich gemacht. Die einheimischen Holzarten, vorab Laubhölzer der betroffenen Standorte, werden jedoch kaum ausreichen, neue Waldbestände zu begründen, die in absehbarer Zeit nennenswerte Erträge abwerfen. Es wird deshalb nach raschwüchsigen Gastholzarten Ausschau gehalten. Auf Grund klimatischer, geologisch-petrographischer, boden- und vegetationskundlicher Kriterien wurden in den südlichen Nachbarländern der Schweiz Regionen gesucht, die in standörtlicher Hinsicht mit dem Tessin vergleichbar sind und aus welchen die Übertragung von Erfahrungen im anbau forstlicher Baumarten auf schweizerische Verhältnisse gerechtfertigt erscheint. Die in Frage kommenden Regionen sind: 1. In Frankreich: die Kalkvoralpen, der südliche Jura, die Dombes und das obere Rhonetal. 2. In Italien: die zentralen und östlichen Voralpen. 3. In Jugoslawien: Zentralslowenien. Aus Berichten über Anbauerfolge von vor allem exotischen Holzarten in den genannten Gebieten wurden 3 Gruppen von insgesamt 19 Arten herausgeschält: 1. Gruppe: Holzarten, die mit sicher gutem Erfolg bei der Begründung von Neubeständen mitverwendet werden dürfen. 2. Gruppe: Erfolgversprechende Holzarten, für welche weitere Anbauversuche noch nötig erscheinen, bevor deren allgemeine Verwendung empfohlen werden kann. 3. Gruppe: Holzarten, die auf besonderen Standorten befriedigende Ergebnisse zeigten sowie Holzarten, welche ihren einheimischen verwandten Arten etwa gleichwertig sind. Das vorliegende Ergebnis stützt sich fast ausschließlich auf italienische Anbauversuche aus der Zeti nach dem ersten Weltkrieg.