Titel
Saatversuche : Versuche mit Föhre und Fichte
Verfasser
Erscheinungsort
Birmensdorf
Verlag
Erscheinungsjahr
1891
Illustrationen
14 Tab.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
1265
Datensatznummer
200158004
Quelle
Abstract
1) Mit dem grösseren Samenquantum nimmt die Zahl der Pflanzen zu. Das Maximum an brauchabren Pflanzen wird aber mit einer Samenmenge von 10 gr. pro laufenden m oder 50 gr. pro m^2 erzielt. 2) Von 1 gr. Fichtensamen erhält man im Durchschnitt höchstens 42,, im günstigsten Falle 62 Stück 2jährige Pflanzen; von 1 gr. Föhrensamen 21 bzw. 28 Stück. An Pflanzen I. Klasse liefert durchschnittlich der Fichtensamen 19, der Föhrensamen 14 Stück pro gr. 3) Reihensaat und Vollsaat zeigen nur unerhebliche Abweicheungen. 4) Die Bedeckung mit Humusboden erhöht die Ausbeute an Pflanzen. 5) Die vorteilhafteste Tiefe der Bedeckung ist diejenige von 10-15 mm bei der Föhre, von 15-20 mm bei der Fichte. 6) Das grössere Samenkorn liefert im ganzen kräftigere Pflanzen. 7) Aus den kleinen Samenkörnern erhält man weniger Pflanzen; der Unterschied gegenüber den grösseren Körnern kann bis auf 20% steigen. 8) Grosse und kleine Samen können gleich tief bedeckt werden.