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  • Titel
    Pflanzensoziologische und bodenkundliche Studien an schweizerischen Laubwäldern
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Birmensdorf
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1943
  • Illustrationen
    25 Abb., 12 Tab., 47 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    1265
  • Datensatznummer
    200157804
  • Quelle
  • Abstract
    Mehr als die Hälfte des schweizerischen Mittellandes und des Plateaujura ist natürliches Wuchsgebiet der Eichen-Hagebuchenwälder (Querceto-Carpineten) und (mit sehr beschränktem Flächenanteil) des Eichen-Birkenwaldes (Querceto-Betuletum). Diese Wälder waren bisher — namentlich auch in forstlichen Kreisen — nicht genügend als selbständige Vegetationseinheiten erkannt und anerkannt; sie wurden nicht genügend bewußt von andern Laubwaldtypen, insbesondere vom Buchenwald (Fagetum) unterschieden. Ziel der hier vorgelegten Untersuchungen war: 1. Abklärung der spezifischen Artenzusammensetzung dieser Wälder, Feststellung und Umschreibung ihrer Gliederung in Assoziationen und Subassoziationen nach der statistisch-pflanzensoziologischen Methode der Zürich - Montpellier - Schule. 2. Untersuchung der natürlichen Verbreitung der erkannten Vegetationseinheiten. 3. Abklärung ihrer standörtlichen Existenzursachen, besonders ihrer Bindung an bestimmte Bodenverhältnisse. 4. Durch Kombination aller Untersuchungsergebnisse sollte versucht werden, den natürlichen Lebensrhythmus der untersuchten Wälder als Ganzes zu erfassen und so die Grundlage für ihre naturgemäße waldbauliche Behandlung zu schaffen. Es sollte gezeigt werden, daß jeder Waldtyp dem Waldbau besondere, standsortsbedingte Möglichkeiten, aber auch besondere Schwierigkeiten bietet, daß man insbesondere bei der Holzartenwahl glücklich sein muß, zu wissen, wie die Natur gewählt hat und warum sich diese Wahl bewährte, daß aber auch die Methoden der Waldbehandlung mit Vorteil dem Lebensrhythmus der natürlichen Waldgesellschaften angepaßt werden.