Titel
Genetischer Fingerabdruck von Waldbäumen : Zur Aufklärung von Holzdiebstahl
Verfasser
Erscheinungsort
München
Verlag
Erscheinungsjahr
2009
Illustrationen
2 Abb.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
200157796
Quelle
Abstract
"Holzdiebstahl!" Bei diesem Wort denkt man vielleicht erst einmal an Tagelöhnerfamilien aus längst vergangener Zeit, die zum Überleben Holz stehlen mussten. Oder es fällt einem der Brauch des Maibaumstehlens ein, der in der Regel einen geselligen Ausgang im Tausch gegen Bier und Brotzeit findet. Holzdiebstahl ist aber auch heute noch ein Thema. Gerade wenn Öl und Gas teurer werden und der eigene Kaminofen wieder in Mode kommt, mehren sich die Pressemeldungen über solche Vergehen, wie auch Forstminister Helmut Brunner bei der Vorstellung eines neuen Verfahrens zur Identifizierung von gestohlenem Holz betonte. Auch wenn gestohlenes Holz wegen seiner Sperrigkeit oft nicht weit weg geschafft wird, war es bisher schwierig, es wieder ausfindig zu machen. Neuere Verfahren aus der Forstgenetik, die auf dem "genetischen Fingerabdruck" beruhen, können nun weiterhelfen.