Titel
Stecklingsvermehrung der Esskastanie (Castanea sp.): Realität oder Utopie?
Paralleltitel
Cutting propagation of chestnut (Castanea sp.): The Reality or utopia? = Multiplication par bouturage du chataignier (Castanea sp.): realite ou utopie?
Verfasser
Erscheinungsort
Frankfurt am Main
Verlag
Erscheinungsjahr
2009
Illustrationen
2 Abb., 3 Tab., 14 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
621
Datensatznummer
200157489
Quelle
Abstract
Die Esskastanie (Castanea sp.) ist eine Gattung, bei der die Vermehrung sehr schwierig ist. Viele Methoden, die von den Prakikem angewandt werden, sind mit Nachteilen verbunden. Die Stecklingsvermehrung ist möglicherweise die beste Methode. In einem breit angelegten Versuch im Jahr 2002 wurden daher verschiedene Einflüsse (Klon, Stecklingstermin, Stecklingstyp) auf die Bewurzelung und das Wachstum der Stecklinge geprüft. Grundsätzlich zeigten sich große Unterschiede in der Bewurzelung und dem Wachstum der Stecklinge zwischen den beiden Hybridklonen (Castanea crenuta X Castanea sativa) "Marsol' und "Maraval". Die Stecklinge, die am ersten untersuchten Termin (30. Mai) geerntet und gleich gesetzt wurden, bewurzelten sich am besten und entwickelten sehr wenig Kallus. Auch die Kallusbildung im Wurzelbereich war in den ersten Stecklingsterminen am schwächsten. Aus dem qualitativ gut entwickeltem Wurzelsystem resultierte ein gutes Stecklingswachstum. Generell zeigten sich keine großen Unterschiede in dem Vermehrungserfolg zwischen den Kopf- und Basisstecklingen. Der Unterschied war am größten bei den weniger optimalen Terminen (27. Juni, 18. Juli).