Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Verwertung und Verwendung von Buchenholz
  • Paralleltitel
    Utilisation of beech wood
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    2 Tab., 31 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15799
  • Datensatznummer
    200151593
  • Quelle
  • Abstract
    Sowohl die ökologisch ausgerichteten waldbaulichen Konzepte als auch die Ergebnisse der zweiten Bundeswaldinventur machen deutlich, dass die deutsche Forst- und Holzwirtschaft zukünftig mit einem steigenden Aufkommen an Buchenholz konfrontiert sein wird. Zumindest beim Verkauf von Buchenwertholz dürfte sich eine holzproduktorientierte Rundholzsortierung durchsetzen. Die Kenntnis der Holzeigenschaften des weißen sowie des rotkernigen Buchenholzes ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterverarbeitung von Buchenstammholz. Vor dem Hintergrund der qualitätsorientierten Ausbeute an Furnier- und Schnittholzprodukten aus rotkernigen Buchen spielt die optimale Zielstärke bei der Bewirtschaftung der Buche eine wichtige Rolle. Einige Forschungsergebnisse ergaben diesbezüglich für die Produktion von Furnier und Schnittholz die höchste Wertschöpfung bei Buchenstammholz der Stärkeklasse 5 nach der noch gültigen Handelsklassensortierung. Befragungen verschiedener buchenholzverarbeitender Furnier- und Sägewerke bestätigen diese Forschungsergebnisse. Heutzutage werden aus dem von Natur aus nicht dauerhaften Buchenholz zahlreiche Produkte erzeugt, die allerdings fast ausschließlich im Innenbereich ihre Verwendung finden. Ein wesentlicher Aspekt der zukünftigen Buchenholzverwendung betrifft die Verbesserung der Qualität und des Absatzes von Buchenholzprodukten. Dies schließt vor allem neuartige innovative Verfahren der Holzmodifizierung ein, die es ermöglichen, Buchenholzprodukte verstärkt im Außenbereich einzusetzen.