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  • Titel
    Koordination von Einschlag, Abfuhr und Verarbeitung von Industrieholz
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1976
  • Illustrationen
    2 Tab., 2 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200151205
  • Quelle
  • Abstract
    Der rechnerische Vergleich verschiedener Modellvarianten hat ergeben, dass durch die sorgfältige Abstimmung von Einschlag, Abfuhr und Verarbeitung Kosten in der Größenordnung von 3 bis 7 Franken/m3 eingespart werden können, sofern es gelingt, das Werk kontinuierlich mit frischem Holz zu versorgen. Grundlage für die Planung sind die Nachfragedaten des Werkes und die Angebotsdaten der Forstbetriebe. Während die Datenerhebung im Werk keine besonderen Probleme bietet, ist die Datenerhebung bei den Forstbetrieben aufwendig. Die Auswertung der forstlichen Fragebogen hat ergeben, dass bezüglich Wahl des Einschlagszeitpunktes enge Restriktionen bestehen. Weniger fixiert ist der Abfuhrzeitpunkt. Durchführung und Kontrolle der Lieferungen haben schliesslich gezeigt, dass sich die Planung grundsätzlich realisieren lässt. Vorbereitungs- und Kontrollaufwand waren aber in diesem Vorversuch beträchtlich. Wesentlich für die Einhaltung der Lieferverträge ist eine intensive Kontrolle und persönliche Einflussnahme auf die Forstbetriebe durch den Holzkäufer. Die Einflüsse des Holzmarktes lassen sich nur bedingt durch derartige Verträge ausschalten. Die Einführung einer vorgeschriebenen maximalen Lagerdauer des Holzes als Qualitätsmerkmal wird am Problem scheitern, dass dieses Merkmal durch den Käufer nicht kontrolliert werden kann. Am ehesten liesse sich die Frischholzlieferung durch die Übernahme des Holzes anch Frischgewicht fördern. Beim heute üblichen Einschlagsrhythmus würde das aber zu noch kozentrierteren Holzlieferungen im Frühjahr führen, was ebenfalls nicht erwünscht ist. Meines Erachtens muss zunächst die Steuerung des Holzeinganges im Werk durch Übernahme im Wald und Abfuhr durch den Käufer realisiert werden. Erst zu diesem Zeitpunkt wird die Einführung des Iutro-Gewichts den gewünschten Effekt haben, nämlich Lieferung des Holzes in möglichst frischem und schwerem Zustand bei gleichzeitiger Ordnung des Holzeinganges im Werk.