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  • Titel
    Einsatz von Change Detection Methoden zur Fortführung von DeCOVER Objektarten
  • Paralleltitel
    Change Detection for Updating DeCOVER Object Classes
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    5 Abb., 2 Tab., 20 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5652
  • Datensatznummer
    200150717
  • Quelle
  • Abstract
    Fortschreitende technische Möglichkeiten - man denke an die aktuellen Satellitensysteme RapidEye oder TerrSAR-X - und neue rechtliche Vorgaben wie europäische Berichtspflichten oder die Rahmengesetzgebung INSPIRE führen zu kontinuierlich steigenden Anforderungen an Geoinformation durch betroffene Fachbehörden. Diesem neuen Bedarf werden die bestehenden Datensätze wie das Amtliche Topographisch-Kartographische Informationssystem (ATKIS®) oder CORINE Land Cover (CLC) nicht gänzlich gerecht, so dass Aktualisierung und Verfeinerung zur Unterstützung der bestehenden Geodaten aktuell im Fokus stehen. Vor diesem Hintergrund startete Anfang 2006 ein Konsortium bestehend aus elf Mitgliedern die Arbeit zum Projekt DeCOVER. Das Projektziel ist die Entwicklung eines Konzeptes zur Erstellung und Fortführung von Landbedeckungs- bzw. Landnutzungsdaten über Geoinformationsdienste auf Grundlage von Fernerkundungsdaten. Im vorliegenden Artikel werden grundlegende Projektinformationen und Ergebnisse der Verbundarbeit wie das auf einer sequentiellen Prozesskette basierende Kartierverfahren vorgestellt. Der Fokus liegt in der Darstellung der Change Detection-Methodik, die als integraler Bestandteil des DeCOVER Fortführungskonzeptes entwickelt wurde. Im Fortführungskonzept werden Veränderungsindikationen basierend auf Fernerkundungsdaten verschiedener Aufnahezeitpunkte erstellt. Die Indikatoren führen gemeinsam mit eienr Übergangs-Wahrscheinlichkeitsmatrix zu einer Detektion und thematischen Einschätzung möglicher Veränderungen. Die Ergebnisse der vorgeschlagenen objekt-basierten Change Detection Verarbeitungskette werden verglichen mit Resultaten aus eienr rein visuellen Interpretation von Veränderungen. Nach der Veränderungserfassung stehen die Ergebnisse in einem Veränderungslayer mit entsprechenden Veränderungsindikationen zur Verfügung.