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  • Titel
    Die Rutschung "Menkenböden" im Einzugsgebiet der Weiße Arche in der Gemeinde Bergen
  • Paralleltitel
    The landslide "Menkenböden" in the catchment area of Weiße Arche in the community of Bergen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zell am See
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    12 Abb., 11 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10094
  • Datensatznummer
    200150333
  • Quelle
  • Abstract
    Im August 2002 kam es im Tal der Weiße Achen bei Bergen im Gebiet des Hochfelln zu einer Rutschung. Dabei setzten sich ca. 500.000 m3 in Bewegung. Materialeinstöße in die Weiße Ache und dadurch bedingte Wildbachprozesse waren zu befürchten, wodurch der Siedlungsraum von Bergen u.U. gefährdet gewesen wäre. Für die Gefahrenbeurteilung wurden Untersuchungen zu Geologie, Geomorphologie, zu den Bewegungsmechanismen und Ursachen durchgeführt. Durch den Bau einer Rückhaltesperre und den Umbau eines Retentionsbeckens konnte das Risiko für Bergen reduziert werden. Nach einer zweijährigen Ruheperiode wurden die Hangbewegungen infolge der intensiven Niederschläge im Sommer 2005 wieder sehr aktiv. Damit stieg auch das Risiko. Auf der Grundlage von EGAR, Detailerhebungen zu Abtrag und Abfluss sowie durch Modellierungen der relevanten Abflussereignisse mittels PROMAB GIS wurde eine Gefährdungsanalyse durchgeführt. Im Ergebnis konnte diese Studie aufzeigen, dass die Gefährdung durch Mateialeinstöße aus der Rutschung und daraus resultierenden Wildbachprozessen gering ist. Die Gefährdungssituation von Bergen resultiert im Ereignisfall viel mehr vor allem aus einer hohen Reinwasserspitze und des zu gering dimensionierten Unterlaufgerinnes. Damit können konkrete Schutzmaßnahmen abgeleitet werden.