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  • Titel
    Auswirkungen invasiver Arten und Vorsorge : Sofortmaßnahmen und Management am Beispiel von vier unterschiedlich weit verbreiteten Neophyten
  • Paralleltitel
    Impacts of invasive species and their prevention. Rapid measures and mitigation exemplified by four neophytes in different stages of dispersal
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    4 Abb., 42 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200149799
  • Quelle
  • Abstract
    Der hierarchische Ansatz der CBD aus Vorsorge, Sofortmaßnahmen und Management wird exemplarisch am Beispiel von vier invasiven Pflanzenarten, die potenzielle und bereits nachgewiesene Auswirkungen auf die Sektoren Naturschutz, Landwirtschaft und Gesundheitswesen haben, verdeutlicht. Die Heusenkräuter (Ludwigia spp.) sind ein Beispiel für in ähnlichen Naturräumen bereits invasive Arten, deren Einschleppung durch Präventionsmaßnahmen verhindert werden sollte. Das Beispiel des Amerikanischen Riesenaronstabs (Lysichiton americanus) verdeutlicht, dass Sofortmaßnahmen gegen noch nicht weit verbreitete Arten im Sinne des Vorsorgeprinzips schnellstmöglich erfolgen sollten, auch wenn die Invasivität noch nicht bewiesen ist. Die Staudenknöterich-Sippen (Fallopia spec.) stehen für Arten, die bereits weit verbreitet sind und deren negative Auswirkungen nur noch punktuell gemindert werden können. Die Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist ein Beispiel für noch seltene, sich jüngst ausbreitende Arten mit negativen Auswirkungen auf menschliche Gesundheit, Wirtschaft, und Natur, das die Schwierigkeiten sektorübergreifender Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung aufzeigt.