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  • Titel
    Nährstoffbilanzen von Fichtenökosystemen
  • Paralleltitel
    Nutrient Budget of Spruce Ecosystems
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Alfeld
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    4 Abb., 1 Tab., 8 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200149033
  • Quelle
  • Abstract
    An drei Fichtenstandorten des forstlichen Monitorings wurden Nährstoffbilanzen aufgestellt. Zusätzlich wurden die Nährstoffvorräte in verschiedenen Baumkompartimenten bestimmt. Es zeigte sich, dass über drei Viertel der gesamten Biomasse eines Bestandes vom Stammholz gebildet werden, der größte Teil der Nährstoffvorräte jedoch in der Rinde und in der Krone gespeichert sind. Wird bei der Holzernte nicht nur das reine Stammholz aus dem Wald abtransportiert, sondern zusätzlich die Rinde (nicht entrindete Stämme) oder gar Kronenmaterial (Hackschnitzelgewinnung), steigen die Nährstoffverluste weit überproportional an. Auf einem basenarmen Standort läge der Basenverlust durch eine intensive forstliche Nutzung in der Größenordnung der gesamten nutzbaren Basenvorräte im Boden. Die Nährstoffnachlieferung aus Eintrag und Verwitterung reichte nicht aus, um die hohen Auswaschungsverluste auszugleichen. Eine nachhaltige Bewirtschaftung ohne Düngung ist in solchen Fällen nur bei einer extensiven Nutzung (ohne Kronenmaterial) möglich. Auf den reicheren Standorten spielten die erntebedingten Basenverluste dagegen nur eine untergeordnete Rolle.