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  • Titel
    Die Pflanzenreste des Riss/Würm-Interglazials und des Würmglazials von Mondsee
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    4 Taf., 1 Tab., 32 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15934
  • Datensatznummer
    200148572
  • Quelle
  • Abstract
    Die Großrestanalysen der interglazialen Seeablagerungen vom Pichlerhang nördlich von Mondsee in Oberösterreich geben einen groben Überblick über die Vegetationsentwicklung vom Beginn des Riß/Würm Interglazials bis ins Mittelwürm. Die Vegetationsabfolge entspricht jener der benachbarten großrestanalytisch untersuchten Lokalitäten von Eurach und Zeifen. Die Flora der Seekreiden von Mondsee ist eindeutig in einer Warmzeit abgelagert worden, wenngleich der Nachweis von typischen Interglazialfossilien noch fehlt. Dies ist sowohl auf die begrenzte Materialmenge, die zur Analyse zur Verfügung stand, als auch auf die problematischen Sedimentationsbedingungen im Bereich des Bohrpunktes zurückzuführen. Neben den Riß/Würm Interglazialablagerungen sind noch drei weitere Stadiale und Interstadiale erfasst. Charakteristisch für die Vegetationssequenz von Mondsee ist die Fichtendominanz, die nur durch die Waldfreiheit in den Stadialen unterbrochen wird.