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  • Titel
    Wassergewinnung im Spessart - Natürliche Grundlagen und aktuelle Probleme
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    1 Abb., 4 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15926
  • Datensatznummer
    200148389
  • Quelle
  • Abstract
    Der Spessart ist geprägt durch Festgesteinsgrundwasserleiter, vor allem Sandsteine und untergeordnet Kristallingesteine, für die Trinkwasserversorgung hat der Buntsandstein die größte Bedeutung. Die Nutzung von Quellen konzentriert sich vor allem auf den zentralen Teil des Spessarts. Etwa die Hälfte des im Spessart gewonnenen Wassers wird aus Brunnen gefördert, die sich meist im Bereich der Täler oder Talränder von Main und Kinzig befinden. Diese Brunnen nutzen sowohl Grundwasser aus dem Buntsandstein als auch aus den überlagernden quartären Flußablagerungen. Eine Wasserbilanz zeigt, daß nur ein kleiner Teil des Grundwasserdargebots im Spessart gegenwärtig zur Wasserversorgung genutzt wird. Das nutzbare Grundwasserdargebot ist beschränkt durch einen starken Rückgang der Quellschüttungen in Trockenzeiträumen. Schwierigkeiten bei der Wassererschließung, Einschränkungen in der Schützbarkeit und ökologische Belange. Das Grundwasser in vielen Teilen des Spessarts ist sehr weich, enthält aggressive Kohlensäure und muß entsäuert werden. Örtlich wird die Grundwasserqualität durch einen geogen bedingten Arsengehalt und erhöhte Aluminiumkonzentrationen als Folge des Sauren Regens beeinträchtigt. Die Gewässerversauerung ist ein Langzeitproblem der Wasserwirtschaft.