- TitelDie Vegetationskartierung im Zemmgrund aus den 1950-er Jahren - Grundlage für aktuelle Vergleichsstudien : Ein Ergebnis der Vegetationskartierung von Helmut Friedel in den Zillertaler Alpen
- ParalleltitelVegetation of the Upper Zemmgrund in the middle of the 20th century. An Excerpt of Helmut Friedels Vegetation Mapping 1953-55 in the Zilleral Alps as Basis for Recent Investigations
- Verfasser
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr2007
- Illustrationen1 Abb., 3 Tab., 26 Lit. Ang.
- MaterialArtikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
- Standardsignatur5275
- Datensatznummer200148187
- Quelle
- AbstractDieser Beitrag wurde im Zuge des interdisziplinären Forschungsprojektes "HOLA - Nachweis und Analyse von holozänen Lawinenereignissen" (Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft) erarbeitet und berichtet über die Ergebnisse der Vegetationsaufnahmen von Helmut Friedel in den Zillertaler Alpen der frühen 1950er Jahre. Dabei wird erstmals ein Kartenausschnitt aus Friedels Originalaufnahmen für den Oberen Zemmgrund im Maßstab 1:25.000 der Öffenflichkeit zugänglich gemacht. Außerdem wurden die kartierten Vegetationsflächen planimetriert und Flächenbilanzen erstellt. Diese brachten folgendes Ergebnis: In der Mitte des 20. Jahrhunderts waren rund 26% (11,5 km2) des Oberen Zemmgrunds (43,8 km2) mit Vegetation bedeckt, den Rest teilten sich zur Hälfte Eis bzw. Fels und Schutt. Alpine Grasheide, Alpine und Subalpine Zwergstrauchheide und Pioniervegetation nahmen 77% der Vegetationsfläche ein. Dabei stellte die Zwergstrauchheide mit über 26% Anteil an der Gesamtfläche die dominierende Vegetationsgruppe dar. Der Wald stockte auf 16% und auf 7% wurde in diesem stark vergletscherten Talschluss intensive Almwirtschaft betrieben. Zwischen 1955 und 2004 vergrößerte sich das Zirbenverbreitungsareal von ca. 90 auf 390 ha.
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