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  • Titel
    Betriebswirtschaftliche Probleme der Aufforstung landwirtschaftlicher Grenzertragsböden
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1964
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4017
  • Datensatznummer
    200148009
  • Quelle
  • Abstract
    Dürftige Bodenbeschaffenheit, rauhes Klima, maschinenabweisende Geländeneigung oder große Marktentfernung des Hofes zwingen in Österreich in zunehmendem Maße zur Aufgabe der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Grenzertragsböden, und führen zwangsläufig zur Aufforstung. Im allgemeinen sind es die mehr als 40 % steilen Futterhänge, an denen weder Intensivierungs- noch Mechanisierungserfolge erzeilt werden können. In vier Fünftel der alpenländischen Betriebe ist die Landwirtschaft unrentabel. Die Einkommen aus Landarbeit stellen nur ein Sechstel des Einkommens dar, das der Wald gewährt. Da der Holzverbrauch ständig steigt, der Landarbeitermangel zunimmt und die Forstwirtschaft weiterhin rentabler als der Betriebszweig Futterbau-Rinderhaltung bleiben wird, erhalten die Probleme der Gebirgswaldpflege und der Aufforstung landwirtschaftlicher Grenzböden zentrale Bedeutung.