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  • Titel
    Die Renaturierung eines Teilstückes der Lauter - eine Maßnahme des vorsorgenden Hochwasserschutzes im Bereich des Oberlaufes von Flüssen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Trippstadt
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    7 Abb., 1 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12142
  • Datensatznummer
    200146582
  • Quelle
  • Abstract
    Das Flüsschen Lauter erfährt durch die Entwässerung der Stadt Kaiserslautem im Oberlauf eine deutliche Abflussverstärkung (Hässler-Kiefhaber 2006). Ausgehend von einem Testgebiet des EU-Projektes WaReLa am Frankelbach, einem Nebenbach der Lauter, konnten auf landeseigenen Flächen in der Lauteraue auf einem Teilstück des Flusses Maßnahmen zum Wasserrückhalt in Form einer Renaturierung des Gewässerlaufes umgesetzt werden. Nach einer intensiven Vorbereitungs-, Planungs- und Genehmigungsphase wurden Ende des Jahres 2006 und zu Beginn des Jahres 2007 die entsprechenden Baumaßnahmen auf einer Länge von 640 Metern des ursprünglichen Flusslaufes zwischen den Ortschaften Hirschhorn und Sulzbachtal umgesetzt. Laufverlegungen und eine grobe Modellierung des neuen Gewässerbettes sollten eine eigendynamische Gewässerentwicklung initialisieren. Unmittelbar nach Abschluss der Baggerarbeiten setzten intensive Strukturierungsprozesse der Gewässersohle und der Ufer ein. Im Sommer 2007 ist die Sukzession der entstandenen Rohstandorte bereits weit fortgeschritten. Die Ausführung der Maßnahme erfuhr die ausdrückliche Zustimmung der Wasserwirtschaftsbehörde. Informationseinrichtungen für die Bevölkerung (Aussichtspodest mit Schautafeln und Anbindung an den Lautertalradweg, Besuchersteg zum Erleben des Auebereiches) dienen der Vermittlung der Ziele der Maßnahme hinsichtlich Abflussverzögerung, Gewässerstrukturgüteverbesserung und Naturschutz an der Lauter.